Elterngeld-Optimierung lohnt sich für Ärzte besonders, da das Elterngeld auf Basis des Nettolohns der 12 Monate vor dem Geburtstermin berechnet wird und durch gezieltes Timing von Einnahmen und Steuerklassenwahl erheblich beeinflusst werden kann.
Hintergrund
Das ElterngeldPlus beträgt maximal 1.800 Euro monatlich und basiert auf dem durchschnittlichen Nettoeinkommen des Bemessungszeitraums. Ärzte mit stark schwankendem Einkommen, etwa durch Sonderzahlungen, Nachtdienste oder Privathonorar, können durch die Wahl des günstigsten Zwölfmonatszeitraums ihr Elterngeld maximieren. Ehepartner sollten die Steuerklassenkombination III/V oder IV/IV optimieren, um das höchste Nettoeinkommen im Bemessungsjahr zu erzielen. Wer Einnahmen aus Privatarztpraxis erzielt, sollte mit dem Steuerberater prüfen, ob Vorauszahlungen oder Stundungen den Bemessungszeitraum optimieren. Ärzteversichert empfiehlt, die Elterngeldoptimierung spätestens 6 Monate vor dem geplanten Schwangerschaftsbeginn zu planen.
Wann gilt das nicht?
Beim ElterngeldPlus für Eltern, die gleichzeitig Teilzeit arbeiten, gelten andere Berechnungsregeln. Bei sehr hohem Einkommen bleibt das Elterngeld durch die Deckelung ohnehin auf dem Höchstbetrag.
Elterngeld-Optimierung lohnt sich für Ärzte durch Steuerklassenwahl und Einnahme-Timing. Frühzeitige Planung mit Steuerberater kann das Elterngeld spürbar erhöhen.
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