Ein ETF-Portfolio lohnt sich für Ärzte als kosteneffiziente Ergänzung zur Altersvorsorge, wenn freies Kapital nach Absicherung der Risiken (BU, Haftpflicht) langfristig mit breiter Marktdiversifikation investiert werden soll.

Hintergrund

ETFs bilden Indizes wie den MSCI World oder den MSCI All Country World Index ab und erzielen historisch eine durchschnittliche Rendite von 7–9 % p.a. vor Inflation. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sind die Kosten deutlich geringer (TER meist unter 0,2 %). Für Ärzte mit hohem Einkommenssteuersatz empfiehlt sich ein thesaurierender ETF-Ansatz im Depot, um Kapitalertragsteuern möglichst in die Ruhestandsphase zu verschieben. Ärzteversichert empfiehlt, das ETF-Portfolio in ein Drei-Topf-Modell zu integrieren: liquide Rücklage, ETF-Depot und betriebliche/private Altersvorsorge.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr kurzem Anlagehorizont unter fünf Jahren oder starker Risikoaversion ist ein reines Aktien-ETF-Portfolio nicht geeignet. Wer Kapital kurzfristig benötigt, sollte auf Tagesgeld oder Festgeld zurückgreifen.

Ein ETF-Portfolio lohnt sich für Ärzte als kosteneffizienter Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau. Eine breite Diversifikation über MSCI World-ETFs ist für die meisten Anleger geeignet.

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