Ein ETF-Sparplan lohnt sich für Ärzte ab dem Beginn der Facharztausbildung, weil die automatisierte monatliche Investition diszipliniert Vermögen aufbaut und durch den Cost-Average-Effekt Kursschwankungen über die Zeit ausgleicht.

Hintergrund

Beim Cost-Average-Effekt kauft man bei hohen Kursen weniger, bei niedrigen Kursen mehr Anteile, über lange Zeiträume führt dies zu einem günstigeren Durchschnittseinstiegspreis. Für Ärzte empfiehlt sich ein Sparplan auf einen breit diversifizierten ETF (z. B. MSCI All Country World oder FTSE All-World) mit monatlichen Raten ab 500 Euro. Selbst mit 300 Euro monatlich über 20 Jahre ergibt sich bei 7 % Rendite ein Endvermögen von rund 155.000 Euro. Ärzteversichert empfiehlt, den ETF-Sparplan als feste Ausgabe im Haushaltsbudget zu verankern, vor optionalen Ausgaben, nicht danach.

Wann gilt das nicht?

Ein ETF-Sparplan lohnt sich nicht, wenn zuvor bestehende Hochzinsschulden oder ein ungesicherter Dispositionskredit vorhanden sind, diese sollten zuerst getilgt werden. Auch bei sehr kurzem Anlagehorizont (unter 5 Jahren) ist ein Aktien-ETF-Sparplan nicht empfehlenswert.

Ein ETF-Sparplan lohnt sich für Ärzte ab dem ersten Berufsjahr als automatisierter Vermögensaufbau. Schon 500 Euro monatlich können langfristig zu erheblichem Vermögen führen.

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