Eine Existenzgründung nach der Klinik lohnt sich für Ärzte, die nach der Facharztprüfung einige Jahre klinische Erfahrung gesammelt haben, finanzielle Stabilität mitbringen und den Wechsel in die Selbstständigkeit strategisch planen.

Hintergrund

Der optimale Gründungszeitpunkt liegt häufig nach 3–5 Jahren Kliniktätigkeit post Facharztprüfung: Dann sind Kompetenz und Netzwerk aufgebaut, aber der Kredit für Praxisfinanzierung noch problemlos zu erhalten. Eine Praxisgründung oder -übernahme erfordert typischerweise 150.000–500.000 Euro Kapitaleinsatz, der über Bankdarlehen oder KfW-Förderprogramme finanziert werden kann. Unverzichtbar sind ein Businessplan, ein Praxisberater und frühzeitige Absicherung durch Berufshaftpflicht, BU und Praxisausfallversicherung. Ärzteversichert begleitet Ärzte von der ersten Planung bis zur vollständigen Absicherung der neuen Praxis.

Wann gilt das nicht?

Wer noch mitten in der Weiterbildung steckt oder keine betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse hat, sollte die Gründung aufschieben. Auch in überversorgten Regionen oder Fachgebieten mit rückläufiger Nachfrage ist eine Neugründung mit erhöhtem Risiko verbunden.

Eine Existenzgründung nach der Klinik lohnt sich nach solider Facharzterfahrung und mit durchdachtem Finanzierungsplan. Frühzeitige Absicherung durch BU und Berufshaftpflicht ist dabei essenziell.

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