Factoring für Arzthonorare lohnt sich für Ärzte mit einem hohen Privatpatientenanteil, weil die sofortige Auszahlung des Forderungsbetrags durch den Factoringanbieter die Liquidität der Praxis erheblich verbessert und das Mahnwesen entlastet.

Hintergrund

Beim echten Factoring kauft der Factoringanbieter die Honorarforderungen des Arztes gegen Privatpatienten oder PKV-Versicherte und zahlt sofort 80–90 % des Rechnungsbetrags aus. Der Restbetrag folgt nach Zahlungseingang abzüglich der Factoringgebühr (typischerweise 1–3 % des Rechnungswertes). Dies verbessert den Cashflow besonders in wachsenden Praxen oder bei saisonalen Abrechnungsschwankungen. Ärzteversichert weist darauf hin, dass beim unechten Factoring das Ausfallrisiko beim Arzt verbleibt, daher ist echtes Factoring mit Delkredereübernahme die sicherere Option.

Wann gilt das nicht?

Bei überwiegend GKV-abrechnendem Betrieb ist Factoring weniger relevant, da die KV-Zahlungen regelmäßig und zuverlässig erfolgen. Für kleine Praxen mit niedrigem Privatpatientenanteil übersteigen die Factoringgebühren oft den Liquiditätsvorteil.

Factoring für Arzthonorare lohnt sich bei hohem Privatpatientenanteil. Echtes Factoring überträgt das Ausfallrisiko vollständig auf den Anbieter und sichert sofortige Liquidität.

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