Finanzplanung lohnt sich für Medizinprofessoren aufgrund der komplexen Einkommensstruktur aus Beamtengehalt, privatärztlicher Liquidation und Drittmitteleinnahmen, die steuerliche Optimierung und gezielte Altersvorsorge erfordern.

Hintergrund

Universitätsprofessoren mit ärztlicher Tätigkeit (W2/W3-Besoldung) erhalten neben dem Grundgehalt teils erhebliche Liquidationseinnahmen aus Privatpatienten. Diese sind als freiberufliche Einkünfte steuerpflichtig und eröffnen Gestaltungsmöglichkeiten durch Betriebsausgaben, Bürokosten und Altersvorsorgebeiträge. Als Beamte erhalten Professoren Beihilfe statt Krankenversicherungsleistungen, eine private Krankenversicherung als Beihilfeergänzungsversicherung ist zwingend erforderlich. Die Beamtenversorgung (Pension) deckt zwar den Ruhestandsgrundschutz ab, aber ergänzende private Altersvorsorge ist dennoch sinnvoll. Ärzteversichert empfiehlt Medizinprofessoren eine jährliche Steuerstrategie-Besprechung mit dem Steuerberater.

Wann gilt das nicht?

Bei ausschließlich angestellten Vertragsprofessuren ohne Liquidationsrecht oder Drittmittel ist die Finanzplanung weniger komplex, dann steht die Beamtenversorgungsoptimierung im Vordergrund.

Finanzplanung lohnt sich für Medizinprofessoren aufgrund der komplexen Einkommensstruktur aus Beamtengehalt und Liquidation. Beihilfeergänzungsversicherung und Steuerstrategie sind Kernthemen.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →