Finanzplanung lohnt sich für Oberärzte besonders, weil der Einkommenssprung bei der Beförderung eine Überprüfung der BU-Absicherungshöhe, der Steuerstrategie und der Altersvorsorgebeiträge erfordert.

Hintergrund

Oberärzte verdienen brutto typischerweise zwischen 9.000 und 14.000 Euro monatlich (TV-Ärzte / ATZ). Mit diesem Einkommensniveau steigt die Grenzsteuerbelastung auf 40–45 %, was gezielte Steuergestaltung durch Altersvorsorgeeinzahlungen, Arbeitsmittelabzüge und ggf. Immobilieninvestitionen lohnenswert macht. Bestehende BU-Verträge sollten auf Nachversicherungsoptionen geprüft werden, bei Einkommenserhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung die BU-Rente anpassen. Viele Oberärzte überlegen in dieser Phase auch die Niederlassung, Ärzteversichert begleitet diese Entscheidung mit einem ganzheitlichen Finanzplan.

Wann gilt das nicht?

Wer bereits als Assistenzarzt eine vollständige Finanzplanung vorgenommen hat und regelmäßig aktualisiert, muss nach der Beförderung zum Oberarzt nur gezielt anpassen statt von vorne beginnen.

Finanzplanung lohnt sich für Oberärzte besonders nach dem Einkommenssprung, BU-Anpassung, Steueroptimierung und Altersvorsorgeerhöhung sollten zeitnah umgesetzt werden.

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