Finanzplanung lohnt sich für Privatdozenten besonders, weil die Kombination aus Klinikgehalt, akademischen Lehrleistungen und unsicherer Karriereperspektive eine differenzierte Absicherungs- und Vorsorgstrategie erfordert.
Hintergrund
Privatdozenten befinden sich häufig in einer beruflich unsicheren Phase: Klinikvertrag auf Zeit, Habilitation abgeschlossen, aber Professur noch nicht gesichert. Das Einkommensniveau liegt meist zwischen Ober- und Chefarzt, jedoch ohne die Arbeitsplatzsicherheit. Besonders wichtig ist in dieser Phase eine BU-Versicherung ohne abstrakte Verweisung, die auch bei eingeschränkter akademischer Karriere leistet. Gleichzeitig wird die Altersvorsorge oft vernachlässigt, da Ressourcen in Forschung und Weiterqualifikation fließen. Ärzteversichert empfiehlt Privatdozenten, trotz der beruflichen Unsicherheit eine Mindestrücklage von 3 Monatsgehältern aufzubauen und die BU-Absicherung nicht zu vernachlässigen.
Wann gilt das nicht?
Wer eine gesicherte W2- oder W3-Professur angeboten bekommen hat, sollte die Finanzplanung sofort auf die neuen Gegebenheiten (Beamtenstatus, Beihilfe, Pension) umstellen.
Finanzplanung lohnt sich für Privatdozenten wegen der beruflichen Unsicherheit besonders. BU-Absicherung ohne abstrakte Verweisung und eine Notfallrücklage haben höchste Priorität.
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