Forschungsförderung lohnt sich für Ärzte in der akademischen Medizin, wenn Projekte mit wissenschaftlichem Mehrwert geplant sind, die über Klinikkotätigkeiten hinausgehen und externe Drittmittel (DFG, BMBF, EU Horizon) zur Finanzierung von Personal, Geräten und Versuchen benötigen.
Hintergrund
Die wichtigsten Förderquellen für forschende Ärzte sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für Grundlagenforschung, das BMBF für translationale und klinische Projekte sowie das EU-Rahmenprogramm Horizon Europe für internationale Kooperationen. Förderanträge erfordern klare Fragestellungen, Vorarbeiten und eine realistische Kosten-Nutzen-Darstellung. Universitätskliniken haben eigene Forschungsförderabteilungen, die bei der Antragstellung unterstützen. Ärzteversichert weist darauf hin, dass Drittmitteleinnahmen steuerliche Konsequenzen haben können, insbesondere bei Auftragsforschung im eigenen Namen oder über eine Forschungs-GmbH.
Wann gilt das nicht?
Niedergelassene Ärzte ohne Universitätsanbindung haben eingeschränkten Zugang zu akademischen Förderinstrumenten. Für angewandte Praxisforschung gibt es jedoch KV-spezifische Förderungen und Innovationsfonds (§ 92a SGB V).
Forschungsförderung lohnt sich für akademisch tätige Ärzte mit wissenschaftlichen Projekten. DFG, BMBF und EU Horizon sind die wichtigsten Fördergeber, Drittmittel haben steuerliche Konsequenzen.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →