GKV-Bonusprogramme lohnen sich für GKV-versicherte Ärzte, wenn Vorsorgeuntersuchungen, Sport- oder Kursangebote in den Bonusplan einbezogen werden, bis zu 300 Euro jährliche Rückerstattung sind bei vielen Kassen möglich.

Hintergrund

Fast alle gesetzlichen Krankenkassen bieten Bonusprogramme an, die Mitglieder für gesundheitsbewusstes Verhalten belohnen: Vorsorgeuntersuchungen (Krebsfrüherkennung, Checkup 35), Impfungen, Zahnreinigungen, Fitnesskurse und Nichtraucherprogramme zählen typischerweise dazu. Ärzte, die selbst regelmäßig Vorsorgeleistungen wahrnehmen, können diese Points sammeln und gegen Prämien oder Beitragsrückerstattungen einlösen. Steuerlich sind Beitragsrückerstattungen der GKV seit einem BFH-Urteil als Minderung des Sonderausgabenabzugs zu berücksichtigen. Ärzteversichert weist darauf hin, dass PKV-Versicherte statt GKV-Bonusprogrammen Tarifoptionen mit Selbstbehalt und Beitragsrückerstattung nutzen können.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die in der PKV versichert sind, haben keinen Zugang zu GKV-Bonusprogrammen. PKV-Tarife bieten jedoch vergleichbare Mechanismen (Selbstbehalt + Erstattung bei Leistungsfreiheit).

GKV-Bonusprogramme lohnen sich für GKV-versicherte Ärzte bei ohnehin geplanten Vorsorgeuntersuchungen und Sport. Bis zu 300 Euro jährliche Prämien sind möglich.

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