Gold als Anlage lohnt sich für Ärzte als Beimischung zur Portfoliodiversifikation und als langfristiger Inflations- und Krisenscutz, ein Goldanteil von 5–10 % des Gesamtvermögens gilt unter Finanzexperten als sinnvolle Absicherungskomponente.
Hintergrund
Gold korreliert in der Regel negativ mit Aktienmarktentwicklungen und wirkt in Krisenzeiten als stabiler Wertaufbewahrer. In Deutschland ist der Kauf von Goldbarren und Goldmünzen nach § 25c UStG von der Umsatzsteuer befreit. Gewinne aus dem Verkauf von physischem Gold sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei (kein Kapitalertragsteuer-Abzug). Gold wirft keine laufenden Erträge (Zinsen oder Dividenden) ab und verursacht Lagerungskosten. Ärzteversichert empfiehlt, Gold nicht als primäres Anlagemedium, sondern als ergänzenden Baustein neben ETF-Portfolio, Immobilien und Versorgungswerk zu betrachten.
Wann gilt das nicht?
Wer auf laufende Erträge angewiesen ist oder ein konzentriertes Vermögen aufbauen möchte, sollte Gold nicht übergewichten. Auch bei kurzem Anlagehorizont ist Gold wegen seiner Preisvolatilität ungeeignet.
Gold lohnt sich für Ärzte als Beimischung von 5–10 % zur Portfoliodiversifikation. Physisches Gold ist nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, aber kein Ersatz für renditeorientierte Anlagen.
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