HNO-Praxen profitieren besonders von Investitionen in audiologische Diagnostik und ambulante Operationen, da diese Leistungen überdurchschnittliche Honorare generieren und eine starke Patientenbindung schaffen.
Hintergrund
Im HNO-Bereich sind audiologische Gerätschaften (Tympanometrie, Audiometrie, OAE-Messung) und die Ausstattung für ambulante Eingriffe (z. B. Parazentese, Nasenmuschel-Chirurgie) zentrale Umsatzträger. Die Kombination aus GKV-Abrechnung und privaten IGeL-Leistungen (Tinnitus-Diagnostik, Hörgerät-Anpassung, Ästhetik-Eingriffe) kann die Ertragslage erheblich verbessern. Wichtig ist die Kooperation mit Hörgeräteakustikern. Ärzteversichert empfiehlt, größere Investitionen in HNO-Geräte über eine Praxisfinanzierung mit langen Laufzeiten zu realisieren, um die Liquidität zu schonen.
Wann gilt das nicht?
In unterversorgten ländlichen Regionen kann die Nachfrage nach spezialisierten HNO-Leistungen gering sein. Ambulante OPs lohnen sich nur bei ausreichendem OP-Volumen und entsprechenden Hygienestrukturen.
HNO-Praxen sollten in audiologische Diagnostik und ambulante Operationsmöglichkeiten investieren, die Kombination aus Kassenvergütung und IGeL-Leistungen macht dies besonders rentabel.
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