Eine Immobilie als Altersvorsorge lohnt sich für Ärzte dann, wenn der Kaufpreisfaktor (Kaufpreis / Jahreskaltmiete) nicht über 25 liegt, die Finanzierung bis zum Rentenalter abbezahlt ist und die Lage langfristige Wertstabilität verspricht.

Hintergrund

Ärzte mit hohem Einkommen profitieren von der steuerlichen Absetzbarkeit von Schuldzinsen, Abschreibungen und Instandhaltungskosten bei vermieteten Objekten. Im Ruhestand liefert die mietfreie Eigennutzung oder Mieteinnahmen einen wichtigen Einkommensbaustein. Besonders attraktiv sind Praxisimmobilien, bei denen Arzt und Eigentümer identisch sind. Ärzteversichert empfiehlt, Immobilieninvestitionen immer als Teil einer diversifizierten Altersvorsorge zu betrachten, Klumpenrisiken durch zu hohen Immobilienanteil vermeiden.

Wann gilt das nicht?

In Hochpreisregionen mit Kaufpreisfaktoren über 35 ist die Rendite oft zu gering. Auch Ärzte mit unsicherem Standort (Niederlassung geplant in anderer Stadt) sollten nicht überstürzt investieren.

Immobilien als Altersvorsorge lohnen sich für Ärzte bei günstigen Kaufpreisfaktoren und stabiler Finanzierungsbasis. Die steuerliche Abschreibung verbessert die Nettorendite erheblich.

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