Immobilienfonds lohnen sich für Ärzte als beimischende Vermögensanlage, wenn ein indirektes Immobilienengagement ohne Verwaltungsaufwand und Klumpenrisiko eines Einzelobjekts gewünscht wird.
Hintergrund
Offene Immobilienfonds investieren in gewerbliche oder Wohnimmobilien und schütten Mieteinnahmen aus. Historische Ausschüttungsrenditen liegen bei 2–4 % p. a., hinzu kommen Wertsteigerungen. Die steuerliche Behandlung ist komplex: Ausschüttungen sind teilweise steuerfrei (Immobilien-Anteil aus dem Ausland). REITs (börsengehandelte Immobiliengesellschaften) bieten höhere Liquidität, aber mehr Volatilität. Ärzteversichert empfiehlt, Immobilienfonds als 10–20 %-Beimischung im Gesamtportfolio zu nutzen, nicht als Hauptanlageform.
Wann gilt das nicht?
Bei hoher Marktbewertung und niedrigen Renditen können direkte Immobilien oder andere Sachwerte attraktiver sein. Geschlossene Immobilienfonds bieten geringe Liquidität und sind für Ärzte mit kurzfristigem Kapitalbedarf ungeeignet.
Immobilienfonds lohnen sich für Ärzte als Portfoliobeimischung ohne Verwaltungsaufwand. Offene Fonds bevorzugen, auf Liquiditätspuffer achten und Ausschüttungsrendite mit Gesamtkosten vergleichen.
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