Kapitalanlage zur Altersvorsorge lohnt sich für Ärzte ab dem ersten Berufsjahr, da die Versorgungswerke im Durchschnitt nur 60–70 % des letzten Nettoverdienstes ersetzen und die Versorgungslücke durch eigenständige Kapitalbildung geschlossen werden muss.

Hintergrund

Die Rentenlücke bei Ärzten entsteht, weil Versorgungswerke zwar überdurchschnittliche Renten zahlen, diese aber bei hohem Einkommen relativ zum Lebensstandard gering sind. Breit diversifizierte ETF-Sparpläne (MSCI World, All Country World) bieten langfristig reale Renditen von 5–7 % p. a. und schlagen konservative Rentenversicherungen netto meist deutlich. Steuerliche Schichten (Rürup als 1. Schicht, betriebliche Altersvorsorge als 2. Schicht, ETF-Depot als 3. Schicht) sollten kombiniert werden. Ärzteversichert unterstützt bei der schichtübergreifenden Altersvorsorgeplanung.

Wann gilt das nicht?

Wer ausreichend Versorgungswerk-Beiträge zahlt und ein schuldenfreies Eigenheim besitzt, kann den Kapitalbedarf im Ruhestand niedriger ansetzen. Kurzfristige Kapitalanlagen sind zur Altersvorsorge ungeeignet.

Kapitalanlage lohnt sich als Ergänzung zum Versorgungswerk für alle Ärzte. ETF-Sparpläne früh starten und Steuerschichten kombinieren, je früher, desto kleiner die monatliche Sparrate.

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