Kassenabrechnung-Optimierung lohnt sich in jeder Arztpraxis, weil im EBM-System systematisch viele Leistungspositionen ungenutzt bleiben, eine Abrechnungsanalyse zeigt in der Regel 10–20 % Mehrvergütungspotenzial.
Hintergrund
Im EBM sind neben den Grundpauschalen zahlreiche Zusatzpauschalen, Qualitätszuschläge und DMP-Vergütungen verankert, die oft nicht beansprucht werden. Beispiele: Hausärztliche Gesprächspauschale, Chronikerpauschalen, Versichertenpauschale mit Zuschlägen. Moderne Praxisverwaltungssysteme bieten Abrechnungscheck-Funktionen, die auf fehlende Leistungspositionen hinweisen. Ärzteversichert empfiehlt, einmal jährlich eine externe Abrechnungsanalyse durch einen KV-spezialisierten Berater durchführen zu lassen.
Wann gilt das nicht?
Praxen, die bereits regelmäßige Abrechnungsreviews durchführen, haben oft nur noch geringes Optimierungspotenzial. Überdokumentierte oder nicht tatsächlich erbrachte Leistungen abzurechnen ist Betrug.
Kassenabrechnung-Optimierung lohnt sich für jede Praxis durch vollständige EBM-Nutzung. Jährliche Abrechnungsanalyse mit KV-Berater durchführen, das Potenzial übersteigt die Beratungskosten meist deutlich.
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