Ein Krankenhaustagegeld in der PKV lohnt sich, wenn der gebuchte Tarif eine Selbstbeteiligung enthält oder Kosten wie Einbettzimmer-Aufpreis und Unterkunft von Begleitpersonen nicht vollständig erstattet werden.
Hintergrund
Das Krankenhaustagegeld wird pro Krankenhaustag ausgezahlt (typisch: 50–150 € / Tag) und kann für Zuzahlungen, persönliche Mehrkosten oder Verdienstausfall bei Selbstständigen eingesetzt werden. Viele PKV-Tarife erstatten Einbettzimmer und Chefarztbehandlung zwar direkt, aber anfallende Nebenkosten (Telefon, TV, Taxifahrten) bleiben oft beim Versicherten. Für niedergelassene Ärzte kann ein höheres Tagegeld sinnvoll sein, um bei Krankenhausaufenthalt auch Praxiskosten zu decken. Ärzteversichert prüft im Beratungsgespräch, ob ein Tagegeld zum Gesamtschutz des Arztes passt.
Wann gilt das nicht?
Wer ein PKV-Vollversicherung ohne Selbstbeteiligung hat und keine Selbstständigeneinkommen zu sichern braucht, profitiert kaum von einem zusätzlichen Tagegeld.
Krankenhaustagegeld lohnt sich bei PKV-Tarifen mit Selbstbeteiligung und für selbstständige Ärzte, die während eines stationären Aufenthalts Praxiskosten abdecken müssen.
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