Dentallaborkosten in der Zahnarztpraxis lohnen sich am besten, wenn entweder ein eigenes zahntechnisches Labor betrieben wird oder eine langfristige Kooperation mit einem Dentallabor günstige Mengenpreise sichert.

Hintergrund

Zahntechnische Leistungen sind ein eigener Abrechnungsbestandteil im BEMA (Kassenpatienten) und in der GOZ (Privatpatienten). Laborkosten werden im Heil- und Kostenplan separat ausgewiesen und direkt an Patienten oder Kassen weitergegeben. Praxen mit eigenem Zahntechniker erzielen höhere Margen, müssen aber Personalkosten und Geräteinvestitionen gegenrechnen. Digitale zahntechnische Verfahren (CAD/CAM, digitaler Abdruck) können Laborkosten deutlich senken. Ärzteversichert empfiehlt, bei der Praxisplanung die Laborkostenstrategie frühzeitig zu klären.

Wann gilt das nicht?

In kleinen Praxen ohne ausreichendes Volumen für prothetische Leistungen lohnt sich kein eigenes Labor. Outsourcing an Dentallabore ist dann wirtschaftlich sinnvoller.

Laborkosten lohnen sich in der Zahnarztpraxis durch Eigenlabor oder günstige Laborkooperationen. Digitale CAD/CAM-Technik senkt Kosten und verbessert die Präzision gleichzeitig.

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