Mitgliedschaft im Marburger Bund lohnt sich für jeden angestellten Krankenhausarzt, weil die Gewerkschaft den Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte) verhandelt, kostenlosen Rechtsschutz in Arbeitsrechtssachen bietet und politische Interessen der Ärzteschaft vertritt.

Hintergrund

Der Marburger Bund ist die mitgliederstärkste Ärztegewerkschaft Europas mit über 130.000 Mitgliedern. Er handelt den TV-Ärzte (kommunal) und den TV-Ärzte/VKA aus, der Gehalt, Arbeitszeiten und Weiterbildungsrechte regelt. Die Mitgliedschaft kostet ca. 0,4 % des Bruttoeinkommens monatlich und umfasst kostenlosen Rechtsschutz in arbeits- und berufsrechtlichen Streitigkeiten, Beratung und Fortbildungen. Ärzteversichert empfiehlt, den Marburger-Bund-Rechtsschutz durch eine separate Berufsrechtsschutzversicherung zu ergänzen, die auch außerhalb des Arbeitsverhältnisses schützt.

Wann gilt das nicht?

Für niedergelassene Ärzte ist die Mitgliedschaft im Marburger Bund weniger relevant, da sie keine Arbeitnehmer sind. Für sie ist die KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) die maßgebliche Interessenvertretung.

Marburger-Bund-Mitgliedschaft lohnt sich für jeden angestellten Krankenhausarzt durch TV-Ärzte-Tarifschutz und kostenlosen Rechtsschutz. Für niedergelassene Ärzte sind andere Vertretungen relevanter.

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