Der Tarifvertrag für Medizinische Fachangestellte (MFA) gilt für tarifgebundene Praxen, Eingangsgehälter liegen 2026 bei ca. 2.100–2.400 € brutto, erfahrene MFA können über 3.000 € brutto verdienen.

Hintergrund

Der MFA-Tarifvertrag wird zwischen dem Verband medizinischer Fachberufe (VMF) und dem VdAA abgeschlossen. Er regelt Grundgehalt, Jahressonderzahlung, Urlaubsanspruch und Ausbildungsvergütung. Nicht tarifgebundene Praxen können ihn als Referenz nutzen, marktgerechte Gehälter sind entscheidend für die Personalgewinnung in Zeiten von Fachkräftemangel. Praxen, die deutlich unter Tarif zahlen, haben höhere Fluktuation und Recruitingkosten. Ärzteversichert empfiehlt, Gehaltsanpassungen jährlich zu prüfen und Mitarbeiterbindungsmaßnahmen (Boni, Fortbildungen, Sonderleistungen) zu ergänzen.

Wann gilt das nicht?

In sehr ländlichen Regionen mit niedrigem Lohnniveau können Tarifgehälter über dem lokalen Markt liegen. Hier ist eine Einzelfallentscheidung sinnvoll.

Tarifkonforme MFA-Gehälter senken Fluktuation und sichern Qualität. Im Fachkräftemangel sind über Tarif liegende Gehälter mit Sonderleistungen oft die bessere Investition.

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