Gezielte Mitarbeitergewinnung lohnt sich für Arztpraxen, weil eine unbesetzte MFA-Stelle Praxiseinnahmen von 5.000–15.000 € pro Monat kosten kann, Recruiting-Investitionen amortisieren sich meist innerhalb weniger Wochen.
Hintergrund
MFA-Mangel ist in Deutschland ein strukturelles Problem: In vielen Regionen kommen auf eine offene Stelle weniger als zwei Bewerber. Erfolgreiche Recruiting-Kanäle für Arztpraxen sind: Stellenportale (Medi-Jobs, Indeed), Social Media (Facebook, Instagram), Kooperationen mit Berufsschulen und Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme mit Prämien. Attraktive Benefits (Kinderbetreuungszuschuss, Fortbildungsbudget, flexible Arbeitszeiten) sind oft wichtiger als das Gehalt. Ärzteversichert empfiehlt, das Employer Branding der Praxis aktiv zu gestalten und einen professionellen Online-Auftritt mit Stellenbereich zu pflegen.
Wann gilt das nicht?
In sehr gut versorgten Arbeitsmärkten oder bei geringer Fluktuation kann passives Recruiting (Aushänge, Mund-zu-Mund) ausreichen. Kleine Praxen mit Ein-Mann-Team haben spezifische Anforderungen.
Aktive Mitarbeitergewinnung lohnt sich für jede Praxis mit Personalengpass. Online-Präsenz und Benefits sind entscheidender als klassische Stellenanzeigen, in Regionen mit MFA-Mangel zählt jede Maßnahme.
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