Ein Notgroschen in Höhe von 3–6 Monats-Nettoeinkommen auf einem jederzeit verfügbaren Konto lohnt sich für jeden Arzt, um unerwartete Kosten (Geräteausfall, Steuerrückzahlung, Krankheit) ohne Kredit auffangen zu können.

Hintergrund

Gerade niedergelassene Ärzte haben durch verzögerte KV-Auszahlungen, Steuernachzahlungen und unerwartete Praxiskosten erhöhten Bedarf an liquiden Reserven. Für Ärzte mit PKV, hohen Privatausgaben und laufenden Krediten (Praxisfinanzierung, Immobilien) sind 6 Monatsgehälter als Reserve empfehlenswert. Das Geld sollte auf einem Tagesgeldkonto liegen, inflationsbereinigt wächst es kaum, aber es ist sofort verfügbar. Ärzteversichert empfiehlt, den Notgroschen als eigenständigen Topf zu führen und ihn nicht mit Investitionskapital zu vermischen.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit unbegrenztem Kontokorrentkredit und stabilen monatlichen Cashflows können einen kleineren Notgroschen halten. Für angestellte Ärzte mit sicherem Einkommen reichen 3 Monatsgehälter.

Notgroschen von 3–6 Monats-Nettoeinkommen auf Tagesgeldkonto ist für jeden Arzt sinnvoll. Niedergelassene Ärzte mit schwankenden Honorareinnahmen sollten eher 6 Monate vorhalten.

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