Lasergeräte-Investitionen in der Augenheilkunde lohnen sich, wenn das Patientenvolumen für refraktive Chirurgie (LASIK, PRK), Glaukombehandlung oder Retina-Laserkoagulation die Amortisationskosten innerhalb von 3–5 Jahren deckt.

Hintergrund

Augenheilkundliche Lasersysteme kosten je nach Typ zwischen 150.000 und 800.000 €: Excimerlaser für refraktive Eingriffe (LASIK ab 250.000 €), Nd:YAG-Laser für Kapsulotomie und Iridotomie (ab 60.000 €), Retinalaser für Diabetiker (ab 40.000 €). Privatärztliche IGeL-Leistungen (LASIK, refraktive Chirurgie) erzielen hohe Honorare und verbessern die Rentabilität erheblich. Die Maschinenbruchversicherung für Lasergeräte ist für Investitionen dieser Größenordnung unverzichtbar. Ärzteversichert empfiehlt, Lasergeräte-Investitionen über den Investitionsabzugsbetrag steuerlich zu optimieren.

Wann gilt das nicht?

In Regionen mit geringem Privatpatientenanteil oder ohne refraktiven Schwerpunkt ist die Amortisationszeit zu lang. Shared-Use-Kooperationen mit anderen Augenärzten können eine Alternative sein.

Ophthalmologische Lasergeräte lohnen sich bei ausreichendem Privatpatienten- und IGeL-Volumen. Amortisationsrechnung vor Investition, Maschinenbruchversicherung direkt beim Kauf einplanen.

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