Praxisinvestitionen in der Orthopädie lohnen sich, wenn hochmargige Leistungen wie Stosswellentherapie (ESWT), Sonographie des Bewegungsapparats, ACP-Therapie oder operative Eingriffe in ausreichendem Volumen erbracht werden und die Amortisationszeit unter 5 Jahren liegt.
Hintergrund
Orthopädische Praxen erzielen mit IGeL-Leistungen (Stosswellentherapie ab 150 € je Sitzung, ACP/PRP-Injektionen, spezielle Funktionsdiagnostik) erhebliche Zusatzerlöse neben der KV-Abrechnung. Ein Stosswellengerät kostet 25.000–60.000 €, ein Sonographiegerät der Mittelklasse 20.000–40.000 €. Bildgebung (digitales Röntgen, Knochendichtemessung DXA) erweitert das Leistungsspektrum und reduziert Überweisungsquoten. Investitionsplanung mit Investitionsabzugsbetrag (§7g EStG) ermöglicht steuerliche Optimierung. Ärzteversichert empfiehlt, Maschinenbruchversicherung und Geräteausfallversicherung beim Kauf orthopädischer Hochwerttechnik einzuplanen.
Wann gilt das nicht?
In Regionen mit niedrigem Privatpatientenanteil oder bei Praxen mit reinem GKV-Fokus sind IGeL-Investitionen weniger rentabel. Geräte-Sharing in Praxisgemeinschaften kann die Investitionskosten senken.
Orthopädie-Investitionen in Stosswelle, ACP und Sonographie lohnen sich bei aktivem IGeL-Angebot. Amortisationsrechnung erstellen, IAB steuerlich nutzen, Maschinenbruchversicherung abschließen.
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