Pflege-Tagegeld lohnt sich für Ärzte, die im Pflegefall maximale Flexibilität wollen, das ausgezahlte Tagegeld kann für häusliche Pflege, Umbaumaßnahmen oder Verdienstausfall der pflegenden Angehörigen verwendet werden, ohne Belege einreichen zu müssen.
Hintergrund
Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Bruchteil der tatsächlichen Pflegeheimkosten (Ø 2.000–3.000 € Eigenanteil monatlich). Private Zusatzversicherungen ergänzen entweder als Pflegekostenversicherung (erstattet nachgewiesene Kosten bis zur vereinbarten Obergrenze) oder als Pflegetagegeldversicherung (zahlt täglich unabhängig von Belegen). Für Ärzte mit eigenem Immobilienvermögen oder familiärer Pflegebereitschaft ist das Tagegeld flexibler. Die Beiträge für eine Pflegetagegeldversicherung ab 30 € je Tag liegen bei ca. 80–150 € monatlich (Einstiegsalter 40–50 Jahre). Ärzteversichert empfiehlt, beide Varianten im individuellen Beratungsgespräch zu vergleichen, da das optimale Modell vom Lebensstil und Familienplanung abhängt.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte mit geringem Eigenanteil durch vorhandenes Vermögen oder gesicherter Familienpflege kann auch eine kostengünstigere Pflegekostenversicherung ausreichen, die nur tatsächliche Mehrkosten erstattet.
Pflege-Tagegeld bietet maximale Flexibilität im Pflegefall, ideal für Ärzte, die eigenständig über die Mittelverwendung entscheiden wollen. Pflegekostenversicherung ist preiswerter, aber kostengebunden.
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