Ein Vergleich von Pflegezusatzversicherungen lohnt sich vor jedem Abschluss, da Beitragsunterschiede von bis zu 50 % bei vergleichbaren Leistungen bestehen und Faktoren wie Wartezeiten, Gesundheitsprüfung, Dynamisierung und Leistungsauslöser erheblich variieren.

Hintergrund

Pflegezusatzversicherungen unterscheiden sich in: Leistungsform (Tagegeld vs. Kostenerstattung), Leistungsauslöser (Pflegegrad vs. ADL-Kriterien), Karenzzeiten, Dynamisierung der Leistungen und Beiträge, Gesundheitsprüfung und Ausschlüsse. Für Ärzte mit Vorerkrankungen ist die Gesundheitsprüfung besonders relevant, manche Tarife bieten vereinfachte Annahmebedingungen. Staatlich geförderte Tarife (Pflege-Bahr, seit 2013) haben vereinfachte Annahmebedingungen, aber niedrigere Maximalleistungen. Ein unabhängiger Vergleich durch auf Ärzte spezialisierte Berater ist sinnvoller als Online-Vergleichsrechner, da arztspezifische Konditionen abgefragt werden können. Ärzteversichert bietet einen auf Ärzte zugeschnittenen Pflegezusatz-Vergleich an.

Wann gilt das nicht?

Wer bereits eine leistungsstarke Pflegezusatzversicherung hat und nur eine Erhöhung der Deckungssumme benötigt, sollte zunächst prüfen, ob eine Nachversicherungsoption beim bestehenden Tarif günstiger ist als ein Neuabschluss.

Pflegezusatz-Vergleich vor Abschluss unbedingt durchführen: 30–50 % Beitragsunterschiede bei gleichen Leistungen sind üblich. Auf Dynamisierung, Leistungsauslöser und Gesundheitsprüfung besonders achten.

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