PKV-Beitragsentlastungsbausteine lohnen sich für Ärzte, die aktiv für ihre Ruhephase vorsorgen möchten: Durch monatliche Sparanteile in jungen Jahren werden im Alter erheblich reduzierte PKV-Beiträge möglich, ein wichtiges Instrument angesichts steigender PKV-Prämien im Alter.

Hintergrund

PKV-Beiträge steigen mit zunehmendem Alter aufgrund höherer Leistungsausgaben; für einen 70-jährigen PKV-Versicherten können Prämien von 800–1.200 € monatlich entstehen. Beitragsentlastungsbausteine sind Zusatztarife, die bereits in der Erwerbsphase angesparte Rücklagen bilden und im Ruhestand automatisch den Beitrag senken. Die gesetzliche Alterungsrückstellung in der PKV dämpft den Anstieg bereits, reicht aber oft nicht aus. Alternativ bieten viele PKV-Unternehmen Tarifstufen mit geringerem Leistungsumfang für Rentner an. Ärzteversichert empfiehlt, den Beitragsentlastungsbaustein bereits bei PKV-Abschluss als festen Bestandteil zu integrieren, da nachträgliche Gesundheitsprüfungen anfallen können.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr hohem Versorgungswerk-Renteneinkommen, das PKV-Beiträge auch im Alter problemlos deckt, ist der Entlastungsbaustein weniger zwingend, das Kapital könnte renditeträchtiger angelegt werden.

PKV-Beitragsentlastungsbaustein frühzeitig abschließen, je früher, desto günstiger. Im Alter können PKV-Beiträge 800–1.200 € monatlich erreichen; Entlastungsrücklagen senken die Last im Ruhestand merklich.

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