GKV-Präventionsleistungen lohnen sich für GKV-versicherte Ärzte (z. B. Assistenzärzte, angestellte Klinikärzte) unbedingt, da viele Krankenkassen Gesundheitskurse, Sportprogramme und Vorsorgeuntersuchungen im Wert von 150–300 € jährlich erstatten oder Bonuspunkte vergeben.

Hintergrund

GKV-Präventionsleistungen nach § 20 SGB V umfassen Bewegungskurse, Ernährungsberatung, Stressbewältigungskurse und Suchtprävention. Viele Kassen erstatten bis zu 80 % der Kosten für zertifizierte Kurse (bis 150 € je Kurs, oft 2 Kurse jährlich). Bonusprogramme der GKV (z. B. AOK-Plus, Techniker Krankenkasse) vergeben Punkte für Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und gesundheitsfördernde Aktivitäten, die in Sachprämien oder Geldprämien umgewandelt werden können. Für Ärzte sind besonders Stressbewältigungsprogramme relevant, Burnout-Prävention ist in der Ärzteschaft ein wichtiges Thema. Ärzteversichert weist darauf hin, dass PKV-Versicherte Präventionsleistungen über ihre PKV buchen sollten, sofern der Tarif diese einschließt.

Wann gilt das nicht?

PKV-versicherte Ärzte haben keinen Zugang zu GKV-Präventionsleistungen, für sie sind PKV-eigene Bonusprogramme und die Absetzbarkeit von Gesundheitsvorsorge als Betriebsausgabe relevanter.

GKV-Präventionsleistungen für GKV-versicherte Ärzte nutzen: bis zu 300 € jährlich für Kurse und Bonusprogramme. Besonders Stressbewältigungskurse und Burnout-Prävention für Ärzte sinnvoll.

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