Praxis-Bewertungsportale lohnen sich für jede Arztpraxis durch aktives Profilmanagement: Studien zeigen, dass 70 % der Patienten Online-Bewertungen vor der Arztwahl konsultieren, ein gepflegtes Profil mit positiven Bewertungen gewinnt nachweislich neue Patienten.

Hintergrund

Die wichtigsten Bewertungsportale für Ärzte sind jameda (marktführend in Deutschland), Google My Business, DocFinder und Sanego. Aktives Profilmanagement umfasst: vollständige Praxisdaten, aktualisierte Sprechzeiten, aktive Reaktion auf Bewertungen (ohne Datenschutzverletzung). Ärzte dürfen auf Google-Bewertungen antworten, müssen dabei aber DSGVO-konform vorgehen (keine Patientendaten nennen). Negative Bewertungen können unter bestimmten Umständen gelöscht werden (Beleidigungen, Falschinformationen). Die Gesamtbewertung wirkt sich auf das Suchmaschinen-Ranking aus. Ärzteversichert empfiehlt, bei Bewertungsfälschungen oder systematischen Rufschädigungskampagnen rechtlichen Rat zu suchen, die Berufshaftpflicht kann bei Rechtsstreitigkeiten um Online-Bewertungen helfen.

Wann gilt das nicht?

Für Praxen mit voller Auslastung ohne Kapazität für neue Patienten ist aktives Profilmanagement weniger prioritär, hier sollte der Fokus auf Wartelisten-Management und Patientenbindung liegen.

Praxis-Bewertungsportale aktiv pflegen: 70 % der Patienten nutzen jameda und Google vor Arztwahl. Auf Bewertungen DSGVO-konform antworten; negative Falschbewertungen können rechtlich entfernt werden.

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