Praxismarketing lohnt sich für Zahnärzte immer dann, wenn die Neupatientenzahlen stagnieren, ein hoher Privatpatientenanteil angestrebt wird oder eine Praxis sich in einem wettbewerbsintensiven Standort differenzieren muss. Gezieltes Marketing kann den Umsatz über Wahlleistungen wie Implantologie oder Bleaching deutlich steigern.
Hintergrund
Rund 80 Prozent der Patienten suchen heute online nach Zahnarztpraxen, bevor sie eine Wahl treffen. Eine professionelle Website, gepflegte Google-Bewertungen und gezielte Social-Media-Präsenz sind daher keine Kür mehr, sondern Pflicht. Budgets von 500 bis 2.000 Euro monatlich sind für mittelgroße Praxen üblich und rechnen sich bei einer Konversionsrate von nur einem bis zwei neuen Privatpatienten pro Monat. Ärzteversichert empfiehlt, Marketingausgaben steuerlich korrekt als Betriebsausgaben zu behandeln.
Wann gilt das nicht?
In unterversorgten Regionen mit langen Wartelisten ist aggressives Marketing wenig sinnvoll, da die Nachfrage ohnehin das Angebot übersteigt. Auch Praxen, die sich auf reine GKV-Versorgung beschränken, profitieren weniger vom Privatpatienten-orientierten Marketing.
Praxismarketing lohnt sich für Zahnärzte, wenn Neupatientenwachstum, höherer Privatpatientenanteil oder Profilschärfung am Wettbewerbsstandort angestrebt werden. Die Investition amortisiert sich bereits bei wenigen zusätzlichen Privatpatienten pro Monat.
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