Investitionen in radiologische Geräte wie MRT, CT oder Röntgenanlagen lohnen sich, wenn die prognostizierte Auslastung eine Refinanzierung innerhalb von fünf bis acht Jahren ermöglicht und gleichzeitig eine umfassende Geräteversicherung Ausfalls- und Reparaturrisiken absichert. Ohne adäquaten Versicherungsschutz kann ein Geräteausfall den Betrieb wochenlang lahmlegen.
Hintergrund
Radiologische Großgeräte kosten je nach Technik zwischen 300.000 Euro (Röntgen/CT) und über 1,5 Millionen Euro (Hochfeld-MRT). Die Finanzierung erfolgt meist über Leasing oder Darlehen; steuerlich werden die Geräte über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Pflichtversicherungen neben der Berufshaftpflicht umfassen die Strahlenversicherung nach Strahlenschutzgesetz sowie eine Betriebsunterbrechungsversicherung für Geräteausfälle. Ärzteversichert analysiert den vollständigen Versicherungsbedarf für radiologisch tätige Praxen.
Wann gilt das nicht?
In unterausgelasteten Praxen oder bei zu kleinem Einzugsgebiet rentiert sich eine Großgeräteinvestition oft nicht. Hier kann die Kooperation mit einer radiologischen Gemeinschaftspraxis wirtschaftlich besser sein.
Radiologie-Investitionen lohnen sich bei ausreichender Auslastung und solider Refinanzierungsplanung. Unverzichtbar ist dabei eine spezialisierte Geräte- und Betriebsunterbrechungsversicherung, die Ausfallrisiken absichert.
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