Eine Sofortrente lohnt sich für Ärzte, wenn ein größerer Kapitalstock aus Praxisverkauf, Erbschaft oder Kapitalentnahme in planbare, lebenslange monatliche Rentenzahlungen umgewandelt werden soll und Longevity-Risiko, das Risiko, das eigene Kapital zu überleben, minimiert werden muss. Sie bietet Planungssicherheit bei ungewisser Lebenserwartung.

Hintergrund

Die Sofortrente ist eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag: Ein Arzt zahlt zum Beispiel 500.000 Euro ein und erhält ab sofort eine lebenslange Monatsrente. Die Höhe der Rente hängt vom Alter bei Vertragsschluss, dem Geschlecht und dem Zinsniveau ab. Steuerlich wird bei der Sofortrente nur der Ertragsanteil besteuert, der mit zunehmendem Rentenalter sinkt. Alternative zur Sofortrente: Entnahmeplan aus einem Wertpapierdepot mit flexibler Rate. Ärzteversichert vergleicht Sofortrenten mit anderen Auszahlungsmodellen.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte, die Kapital flexibel für Immobilien oder Unternehmensanteile einsetzen möchten, ist die Sofortrente ungeeignet. Auch bei sehr kurzer prognostizierter Lebenserwartung rechnet sich das Modell nicht.

Eine Sofortrente lohnt sich für Ärzte beim Renteneintritt mit größerem Kapitalstock, um lebenslange Zahlung zu sichern und Longevity-Risiko zu minimieren. Flexibilität und Vererbbarkeit sind dabei eingeschränkt.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →