Vermögensaufbau lohnt sich für Ärzte ab dem ersten Gehaltseingang in der Weiterbildung, da der Zinseszinseffekt bei frühem Beginn einen erheblich stärkeren Vermögenseffekt hat als spätes Sparen mit höheren Beträgen. Wer mit 28 Jahren beginnt, muss bei gleichem Endziel mit 40 Jahren deutlich mehr pro Monat investieren.

Hintergrund

Ärzte haben im Vergleich zu anderen Akademikern einen relativ späten Berufseinstieg, aber ein überdurchschnittlich hohes Einkommenspotenzial. Die ersten Jahre sind trotz Studienabschluss von relativem Einkommensverzicht geprägt; sobald das Facharzt-Einkommen einsetzt, sollte eine strukturierte Sparquote von mindestens 20 Prozent des Nettoeinkommens angestrebt werden. Kerninstrumente des Vermögensaufbaus: ETF-Sparplan, Rürup-Rente, Immobilieninvestition und Versorgungswerk-Beitrag. Ärzteversichert erstellt auf Wunsch eine individuelle Vermögensaufbau-Strategie.

Wann gilt das nicht?

Während der Weiterbildung mit niedrigem Gehalt und laufenden Studienkosten kann die Sparrate gering sein. Wichtig ist, sobald das Einkommen steigt, konsequent nachzuholen.

Vermögensaufbau lohnt sich für Ärzte so früh wie möglich, da der Zinseszinseffekt den größten Unterschied macht. Bereits kleine monatliche Beiträge in der Weiterbildungsphase summieren sich über Jahrzehnte zu erheblichem Kapital.

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