Zeitwertkonten lohnen sich für angestellte Ärzte, die Überstundenvergütungen oder Gehaltsanteile steuerbegünstigt für eine spätere bezahlte Freistellung ansparen wollen, etwa für einen gleitenden Ruhestand, eine Sabbatical-Phase oder eine Weiterbildungsphase.

Hintergrund

Auf Zeitwertkonten werden Arbeitszeiten oder Vergütungsanteile eingebracht, die erst beim Abruf des Kontos versteuert werden. Für Ärzte mit Chefarzt- oder Oberarztstatus sind Zeitwertkonten ein attraktives Instrument zur Steueroptimierung. Das angesammlte Guthaben wird durch eine Insolvenzsicherung des Arbeitgebers geschützt. Bei der Entnahme muss das Konto als sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis fortgeführt werden. Ärzteversichert berät zu steuerlich optimierten Zeitwertkonten und deren Abstimmung mit dem Versicherungsschutz.

Wann gilt das nicht?

Niedergelassene Ärzte als Selbstständige können keine klassischen Zeitwertkonten nutzen; für sie sind andere Instrumente wie Rürup-Rente oder Versorgungswerk geeigneter.

Zeitwertkonten lohnen sich für angestellte Ärzte zum steuerbegünstigten Ansparen von Freistellungsguthaben. Für einen gleitenden Ruhestand oder Sabbatical sind sie ein effektives Planungsinstrument.

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