Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung im Medizinstudium ist der günstigste Zeitpunkt, da niedrige Beiträge und ein meist noch unbelasteter Gesundheitszustand einen optimalen Einstieg ermöglichen.
Wer die BU-Versicherung als Medizinstudent abschließt, zahlt aufgrund des jungen Alters und des geringen Gesundheitsrisikos die niedrigsten Beiträge und sichert sich zudem das Recht, die Rente nach Berufseinstieg ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen, sofern eine Nachversicherungsgarantie enthalten ist.
Hintergrund
Das Berufsunfähigkeitsrisiko von Ärzten ist laut GDV mit rund 25 Prozent überdurchschnittlich hoch; psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache. Schließen Studenten im Alter von 22 bis 25 Jahren eine BU ab, sind die Monatsbeiträge für eine Rente von 2.000 Euro oft 30 bis 50 Prozent niedriger als beim Abschluss nach dem Berufseinstieg. Die Nachversicherungsgarantie (§ 38 VVG) erlaubt es, die versicherte Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung bei bestimmten Ereignissen wie Approbation, Gehaltssteigerung oder Familiengründung zu erhöhen. Wichtig ist die Klausel „Verzicht auf abstrakte Verweisung", damit der Versicherer nicht auf andere Berufe verweisen kann.
Wann gilt das nicht?
Studenten, die bereits unter chronischen Erkrankungen oder Vorerkrankungen leiden, erhalten möglicherweise keine Standardabsicherung ohne Risikozuschläge oder Ausschlüsse. In diesem Fall lohnt eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern.
Ärzteversichert begleitet Medizinstudenten bei der Auswahl einer BU-Versicherung mit arztspezifischen Klauseln und fairer Gesundheitsprüfung.
Quellen
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- Gesetze im Internet – VVG
- Bundesärztekammer
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