Die Allgemeinmedizin ist das umfassendste ärztliche Fachgebiet; Landärzte versorgen die Bevölkerung in ländlichen Regionen in der Primärversorgung und übernehmen koordinierende Aufgaben im Gesundheitssystem.

Allgemeinmedizin als Landarzt erfordert eine 5-jährige Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin, bietet eine durchschnittliche EBM-Vergütung von 180.000 bis 250.000 Euro Jahresumsatz, und Landärzte profitieren von Förderprogrammen der Kassenärztlichen Vereinigungen und Bundesländer mit Zuschüssen von bis zu 100.000 Euro.

Hintergrund

Laut KBV sind ca. 2.000 Planungsregionen in Deutschland als unterversorgt eingestuft, hauptsächlich in Ostdeutschland und Bayern. Die 5-jährige Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin beinhaltet stationäre und ambulante Anteile. EBM-spezifische Positionen für Hausärzte wie der Hausärztliche Versorgungsbereich bieten zusätzliche Vergütungselemente. Besonderheiten der Landarzttätigkeit: Notfallversorgung, Bereitschaftsdienst, Hausbesuche und Kooperation mit Pflegeheimen. Das Weiterbildungskolleg Allgemeinmedizin der Bundesärztekammer unterstützt bei der Strukturierung des Weiterbildungsweges.

Wann gilt das nicht?

Allgemeinmediziner in Großstädten arbeiten unter anderen Bedingungen als klassische Landärzte; die Vergütungsstruktur und Förderungsmöglichkeiten unterscheiden sich erheblich. MVZ-angestellte Allgemeinmediziner tragen kein unternehmerisches Risiko.

Ärzteversichert begleitet angehende Landärzte bei der Planung ihrer Praxisversicherungen und bietet speziell auf die Landarzttätigkeit zugeschnittene Versicherungslösungen.

Quellen

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