Finanzplanung für Assistenzärzte umfasst die frühzeitige Absicherung gegen Berufsunfähigkeit, die Wahl zwischen PKV und GKV sowie erste Schritte zur Altersvorsorge und zum Vermögensaufbau.

Assistenzärzte verdienen 2025 tariflich nach TV-Ärzte/VKA zwischen 5.200 und 7.500 Euro brutto/Monat, je nach Berufsjahr. Die wichtigsten Finanzmaßnahmen in dieser Phase sind: Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen (möglichst jung und gesund), PKV-Einstieg prüfen und Versorgungswerks-Mitgliedschaft sichern.

Hintergrund

Ein Berufsunfähigkeitsvertrag, der mit 28 Jahren abgeschlossen wird, kostet für Ärzte oft 80 bis 150 Euro/Monat und bietet im Leistungsfall lebenslangen Schutz. Wartet man bis 40, sind es 200 bis 400 Euro oder mehr. Der PKV-Einstieg lohnt sich für Assistenzärzte, die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2025: 73.800 Euro) liegen. Versorgungswerks-Mitglieder sollten den Pflichtbeitrag und die Möglichkeit freiwilliger Zuzahlungen kennen. Ein Notgroschen von 3 bis 6 Monatsnettogehältern ist auch bei Ärzten der finanzielle Grundstock.

Wann gilt das nicht?

Assistenzärzte in Teilzeit oder mit Kinderzeit haben ggf. niedrigere Einkommen; hier muss die PKV-Eignung besonders geprüft werden. Wer plant, ins Ausland zu wechseln, sollte flexible Vertragsgestaltungen wählen. Bei Verschuldung (z. B. durch BAföG) sollte die Entschuldung Priorität vor Kapitalanlage haben.

Ärzteversichert unterstützt Assistenzärzte mit einer kostenlosen Erstanalyse, die die wichtigsten Absicherungslücken in der Weiterbildungsphase identifiziert.

Quellen

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