Die Wahl der passenden privaten Krankenversicherung entscheidet für Jahrzehnte über Leistungsqualität und Beitragshöhe; für Ärzte ist der optimale Zeitpunkt meist der Einstieg ins Berufsleben als Assistenzarzt oder spätestens bei der Niederlassung.
Ärzte sollten die PKV möglichst jung und gesund abschließen, da der Einstiegsbeitrag lebenslang die Kalkulationsbasis beeinflusst. Empfohlen sind Tarife mit Chefarztbehandlung und Einbettzimmer stationär, 100 % GOÄ ambulant, gutem Zahnschutz und niedrigem Selbstbehalt.
Hintergrund
PKV-Tarife für Ärzte sind nicht arztspezifisch kalkuliert; jeder Versicherte zahlt nach seinem Alter und Gesundheitszustand bei Eintritt. Junge Assistenzärzte profitieren von niedrigen Einstiegsbeiträgen (typisch 250 bis 400 Euro/Monat), die sie günstig in leistungsstarke Tarife einschließen. Wer die PKV erst mit 40 oder 45 Jahren abschließt, zahlt deutlich höhere Prämien für denselben Schutz. Die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern sollte nicht nur auf den Preis, sondern stark auf Beitragsstabilität und Rückstellungsquote abzielen. Anbieter mit höherer Rückstellungsquote gelten als stabiler bei Beitragsanpassungen.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die dauerhaft angestellt und pflichtversichert sind (Klinikärzte mit Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze) können die PKV nicht wählen, ohne aus der GKV-Pflicht herauszutreten. Für GKV-pflichtversicherte Ärzte ist eine PKV-Vollversicherung nicht möglich; nur Zusatzversicherungen sind wählbar.
Ärzteversichert berät Ärzte in jeder Karrierephase zur optimalen PKV-Wahl und begleitet beim Vertragsabschluss ohne Interessenkonflikt.
Quellen
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