Eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Medizinstudium abzuschließen kostet typischerweise 40 bis 80 Euro monatlich – und ist damit deutlich günstiger als nach dem Berufseinstieg.
Hintergrund
Die Beitragshöhe einer BU-Versicherung hängt vor allem von Eintrittsalter, Gesundheitszustand, gewünschter Rentenhöhe und Laufzeit ab. Medizinstudierende werden beim Berufseinstieg zunächst in die günstigere Risikoklasse für Studenten eingestuft; nach Approbation und Facharztweiterbildung – vor allem bei operativen Fächern – steigt die Prämie deutlich. Wer mit 22 Jahren eine BU abschließt und eine monatliche Rente von 2.000 Euro bis 65 vereinbart, zahlt häufig unter 60 Euro monatlich. Wartet man bis zum Facharztstatus (ca. 33 Jahre), können es für denselben Schutz 120 Euro und mehr sein. Zusätzlich schützt die Nachversicherungsgarantie, die ohne erneute Gesundheitsprüfung eine Rentenerhöhung zu wichtigen Lebensereignissen erlaubt.
Wann gilt das nicht?
Wer bereits chronische Erkrankungen oder psychische Vorerkrankungen mitbringt, muss mit Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen rechnen – der Kostenvorteil des frühen Abschlusses kann dann geringer ausfallen. Bei sehr kurzer Studiendauer und unmittelbar bevorstehendem Approbationsjahr kann es sinnvoller sein, direkt einen Arzttarif abzuschließen.
Quellen
- Bundesärztekammer – Ärztliche Weiterbildung
- BaFin – Berufsunfähigkeitsversicherung
- GDV – Einkommensabsicherung
Ärzteversichert berät Medizinstudierende zu BU-Tarifen mit arztspezifischen Klauseln und Nachversicherungsgarantie.
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