Cybersicherheit in der Arztpraxis kostet je nach Größe und Ausstattung zwischen 2.000 und 15.000 Euro jährlich für technische Maßnahmen, Schulungen und eine ergänzende Cyberversicherung.

Eine Basisabsicherung mit Firewall, Antivirenprogramm, verschlüsselten Backups und einer Cyberversicherung ist bereits ab ca. 2.000 bis 4.000 Euro jährlich realisierbar. Nach einem Cyberangriff entstehen ohne Versicherung schnell Kosten von 50.000 Euro oder mehr.

Hintergrund

Arztpraxen verarbeiten besonders sensible Gesundheitsdaten und sind deshalb bevorzugte Angriffsziele für Ransomware und Datenpannen. Seit der DSGVO und dem BSI-IT-Grundschutz für das Gesundheitswesen sind Ärzte gesetzlich zur Implementierung angemessener technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen verpflichtet.

Technische Basismaßnahmen umfassen: aktuelle Antivirensoftware (ca. 200 bis 500 Euro jährlich), Firewall (Einmalkosten 500 bis 2.000 Euro), regelmäßige verschlüsselte Offsite-Backups (200 bis 600 Euro jährlich) und Mitarbeiterschulungen (500 bis 1.500 Euro jährlich). Die Telematikinfrastruktur-Anbindung bringt zusätzliche Anforderungen mit sich.

Eine Cyberversicherung für eine mittelgroße Praxis kostet 800 bis 3.000 Euro jährlich und deckt Kosten für IT-Forensik, Betriebsunterbrechung, Datenschutzverletzungen und Benachrichtigungspflichten gegenüber der Datenschutzbehörde ab.

Ärzteversichert bietet maßgeschneiderte Cyberversicherungen für Arztpraxen und hilft beim Aufbau einer praxistauglichen IT-Sicherheitsstruktur.

Wann gilt das nicht?

Praxen mit externem IT-Dienstleister und Managed-Security-Vertrag haben häufig niedrigere Einzelkosten, aber höhere laufende Servicegebühren. Sehr kleine Praxen können auf günstigere All-in-one-Lösungen zurückgreifen.

Quellen

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