Eine Praxisgründung in der Dermatologie kostet je nach Ausstattung und Lage zwischen 150.000 und 400.000 Euro; der Durchschnitt liegt laut KBV-Daten bei rund 230.000 Euro Investitionsvolumen.

Die größten Kostenpositionen sind dermato-chirurgische Ausstattung (ca. 20.000 bis 40.000 Euro), Lasergeräte für ästhetische Behandlungen (50.000 bis 150.000 Euro), Praxisausbau und Umbau (30.000 bis 80.000 Euro) sowie Gründungskosten und Zulassungsgebühren.

Hintergrund

Dermatologen benötigen für eine vollständige Grundausstattung mindestens: Dermatoskope (1.000 bis 5.000 Euro), Kryotherapiegerät (2.000 bis 8.000 Euro), Dermatochirurgiesausstattung (10.000 bis 25.000 Euro) und ein Praxisverwaltungssystem (3.000 bis 8.000 Euro einmalig plus Jahresgebühr).

Für ästhetische Dermatologie kommen teils erhebliche Zusatzinvestitionen hinzu: Ein Nd:YAG-Laser für Tattooentfernung kostet 20.000 bis 80.000 Euro, IPL-Geräte für Photoepilation 15.000 bis 50.000 Euro. Diese Geräte amortisieren sich bei ausreichender Nachfrage nach IGeL-Leistungen.

Die kassenärztliche Zulassung durch die KV kostet keine direkten Gebühren, erfordert aber den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung und ggf. den Kauf eines Arztsitzes (Kassensitz), der in begehrten Regionen 30.000 bis 200.000 Euro kosten kann.

Ärzteversichert begleitet Dermatologen bei der Praxisgründung und hilft, den richtigen Versicherungsschutz für die spezifischen Risiken dieser Fachrichtung aufzubauen.

Wann gilt das nicht?

Bei der Übernahme einer bestehenden Hautarztpraxis entfallen viele Erstinvestitionen; der Praxiskaufpreis beinhaltet dann Goodwill und Ausstattung. Im MVZ sind Gründungskosten auf mehrere Träger verteilbar.

Quellen

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