Die Berufshaftpflicht für Dermatologen kostet je nach Tätigkeitsprofil zwischen 1.500 und 5.000 Euro jährlich; ästhetische Dermatologie und Laserbehandlungen erhöhen die Prämie spürbar.

Rein konservativ tätige Hautärzte zahlen ca. 1.500 bis 2.500 Euro jährlich. Dermatologen mit ästhetischen Laser- und Faltenbehandlungen (Botox, Filler) müssen mit 3.000 bis 5.000 Euro rechnen, da Patienten bei Ergebnisunzufriedenheit häufig klagen.

Hintergrund

Typische Haftungsrisiken in der Dermatologie: Biopsie-Fehler (falsche Entnahmestelle, unvollständige Entfernung eines Melanoms), fehlerhafte Laserbehandlungen mit Narbenbildung, allergische Reaktionen auf injizierte Substanzen und Komplikationen bei Operationen von Hauttumoren.

Die ästhetische Dermatologie ist haftungsrechtlich besonders exponiert, weil Patienten Schönheitseingriffe ohne medizinische Notwendigkeit durchführen lassen und entsprechend hohe Erwartungen haben. Schmerzensgeld und Schönheitskorrekturen können erhebliche Kosten verursachen.

Für Dermatologen mit operativer Onkologie (Melanomchirurgie, Mohs-Chirurgie) gelten erhöhte Risikoklassen; hier empfehlen sich Deckungssummen von 5 Millionen Euro.

Ärzteversichert hilft Hautärzten, das passende Absicherungsniveau für ihr individuelles Leistungsspektrum zu finden.

Wann gilt das nicht?

Ausschließlich konservativ tätige Dermatologen ohne invasive Eingriffe zahlen deutlich niedrigere Prämien. Angestellte Dermatologen in Kliniken sind über den Träger abgesichert.

Quellen

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