Eine augenärztliche Praxisgründung kostet zwischen 200.000 und 600.000 Euro; High-End-Ausstattung mit OCT, Lasergeräten und eigenem OP-Bereich kann noch deutlich mehr kosten.
Ophthalmologische Diagnostikgeräte sind kostenintensiv: Ein OCT-Gerät (optische Kohärenztomographie) kostet 30.000 bis 80.000 Euro, ein Spaltlampen-Setup 5.000 bis 15.000 Euro, Perimetriegeräte 10.000 bis 20.000 Euro. Für einen eigenen Laser-OP (LASIK, Kataraktchirurgie) kommen weitere 200.000 bis 500.000 Euro hinzu.
Hintergrund
Augenärzte haben aufgrund der spezialisierten Geräteausstattung überdurchschnittliche Gründungskosten. Die Basisausstattung umfasst Spaltlampe, Refraktometer, Perimeter und Augendruckmessgeräte; bereits damit sind Investitionen von 50.000 bis 100.000 Euro verbunden.
Für intravitreale Injektionen (die häufigste Behandlung bei altersbedingter Makuladegeneration) werden sterile Behandlungsräume benötigt; der Umbau kann 20.000 bis 50.000 Euro kosten.
Ein Kassensitz für Augenärzte ist begrenzt verfügbar; in Ballungsräumen kostet er 50.000 bis 200.000 Euro. Förderprogramme für Landärzte gelten meist nicht für Fachärzte.
Ärzteversichert begleitet Augenärzte bei der Gründungsfinanzierung und hilft beim Aufbau des passenden Versicherungsschutzes für high-tech-Praxen.
Wann gilt das nicht?
Im MVZ oder bei der Praxisübernahme entfallen viele Erstinvestitionen. Augenärzte ohne eigene operative Tätigkeit kommen mit deutlich geringerem Investitionsvolumen aus.
Quellen
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →