Eine Praxisgründung für Gynäkologen kostet zwischen 150.000 und 350.000 Euro; der Ultrachall-Park ist dabei die teuerste Einzelposition mit 20.000 bis 80.000 Euro für ein hochwertiges 3D/4D-System.

Die Grundausstattung einer gynäkologischen Praxis umfasst: hochwertige Ultraschallgeräte (20.000 bis 80.000 Euro), Kolposkop (5.000 bis 15.000 Euro), CTG-Gerät für Schwangere (5.000 bis 10.000 Euro) sowie Untersuchungsliege und Kleininstrumentarium. Insgesamt sind Gerätekosten von 50.000 bis 120.000 Euro realistisch.

Hintergrund

Gynäkologinnen und Gynäkologen versorgen ein breites Patientenspektrum, von der Schwangerenvorsorge über die Krebsvorsorge bis zur hormonellen Behandlung. Die technische Ausstattung ist entsprechend umfangreich. Moderne 3D-Ultraschallsysteme sind Standard für die Pränataldiagnostik und erhöhen die Investitionssumme erheblich.

Wer Geburtshilfe anbieten möchte, benötigt zusätzliche Räumlichkeiten und Ausstattung; in der Niederlassung ist stationäre Geburtshilfe nur als Belegarzt möglich und erfordert eine Kooperation mit einer geburtshilflich zugelassenen Klinik.

Gynäkologen mit reproduktionsmedizinischem Schwerpunkt (IVF, ICSI) benötigen gesonderte Genehmigungen und ein spezialisiertes Laborsystem, was die Gründungskosten auf 500.000 Euro oder mehr treiben kann.

Ärzteversichert hilft Gynäkologen bei der Planung der Praxisfinanzierung und beim Aufbau des passenden Versicherungsschutzes.

Wann gilt das nicht?

Bei der Übernahme einer bestehenden Frauenarztpraxis fallen geringere Erstinvestitionen an. Im MVZ sind Gerätekosten auf mehrere Behandler verteilbar.

Quellen

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