Eine kardiologische Praxisgründung kostet zwischen 200.000 und 500.000 Euro; die Echokardiographie-Anlage und Herzkatheterlabore sind die teuersten Einzelpositionen.
Die Grundausstattung einer kardiologischen Praxis kostet 150.000 bis 250.000 Euro: Echokardiograph mit TEE-Option (50.000 bis 120.000 Euro), Ergometrie-EKG (10.000 bis 20.000 Euro), Langzeit-EKG-System (5.000 bis 10.000 Euro) und Praxis-Software mit Kardio-Modul.
Hintergrund
Kardiologen sind auf hochwertige bildgebende und elektrophysiologische Diagnostik angewiesen. Ein modernes Echokardiographiegerät mit Gewebedoppler und 3D-Option gehört heute zum Standard und kostet 80.000 bis 150.000 Euro. Für die Durchführung von Herzkatheteruntersuchungen ist ein zertifiziertes Herzkatheterlabor mit Röntgendurchleuchtungsanlage erforderlich, das allein 500.000 bis 1.500.000 Euro kostet.
Viele niedergelassene Kardiologen gründen rein diagnostische Praxen ohne eigenes Katheterlabor und überweisen Patienten für Interventionen in Kliniken. Diese Variante ist deutlich kostengünstiger.
Im KV-System sind Kardiologen häufig einem Facharztsitz zugeordnet; Kassensitze für Kardiologen sind in Städten teuer und rar.
Ärzteversichert begleitet Kardiologen bei der Praxisgründung und bietet passgenaue Versicherungskonzepte für kardiologische Praxen.
Wann gilt das nicht?
Im MVZ sind teure Großgeräte auf mehrere Kardiologen verteilbar. Die Kooperation mit einer Klinik für interventionelle Eingriffe spart erhebliche Investitionen.
Quellen
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