Eine urologische Praxisgründung kostet zwischen 150.000 und 400.000 Euro; Ultraschall, Zystoskop und ggf. Stoßwellenlithotripsie-Anlage sind die wesentlichen Investitionen.

Die Grundausstattung einer urologischen Praxis umfasst: Ultraschallgerät mit urologischer Sonde (15.000 bis 40.000 Euro), Zystoskop (flexibel: 10.000 bis 25.000 Euro), Urodynamik-Messgerät (10.000 bis 20.000 Euro). Eine Stoßwellenlithotripsie-Anlage kostet 80.000 bis 200.000 Euro und lohnt sich nur in größeren Praxen.

Hintergrund

Urologen behandeln ambulant häufig: Harnwegsinfektionen, gutartige Prostatavergrößerung (BPH), Blasentumoren (Zystoskopie-Kontrollen), Nierensteinkrankheit und onkologische Nachsorge. Das Zystoskop ist das zentrale diagnostische Instrument und unverzichtbar für die niedergelassene Urologie.

Für ambulante Eingriffe (transurethrale Eingriffe kleinen Ausmaßes, Vasektomien) ist ein kleiner OP-Bereich oder ein steriler Behandlungsraum erforderlich (25.000 bis 60.000 Euro Umbau).

Kassensitze für Urologen sind in Ballungszentren teuer (30.000 bis 120.000 Euro); in ländlichen Regionen kann die Niederlassung durch KV-Förderung unterstützt werden.

Ärzteversichert begleitet Urologen bei der Gründungsplanung und bietet maßgeschneiderte Versicherungskonzepte für die urologische Praxis.

Wann gilt das nicht?

Urologen ohne eigene operative Tätigkeit kommen mit deutlich geringerem Investitionsvolumen aus. Im MVZ werden teure Geräte geteilt.

Quellen

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