Eine Elektronikversicherung für die Arztpraxis kostet je nach Gerätewert und Selbstbehalt zwischen 300 und 2.000 Euro jährlich; der Jahresbeitrag liegt typischerweise bei 0,5 bis 1,5 Prozent des Versicherungswerts.

Die Elektronikversicherung deckt Schäden an medizinischen Geräten durch Kurzschluss, Überspannung, Bedienungsfehler, Sturz und Feuchtigkeit ab. Für eine Praxis mit 100.000 Euro Gerätewert kostet der Schutz ca. 500 bis 1.500 Euro jährlich.

Hintergrund

Arztpraxen verfügen über hochwertige und empfindliche elektronische Geräte: Ultraschallgeräte, EKG-Anlagen, Endoskope, IT-Systeme und Spezialsoftware. Ein Ausfall durch technischen Defekt, Bedienungsfehler oder Vandalismus kann Reparaturkosten von mehreren Tausend Euro verursachen.

Die Elektronikversicherung ist von der Inhaltsversicherung (Hausrat/Inventar) zu unterscheiden: Sie deckt auch die typischen elektronischen Schäden wie Kurzschluss, Programmfehler (bei vernetzten Geräten) und Betriebsunterbrechungsfolgen durch Geräteausfall ab.

Für besonders wertvolle Einzelgeräte (CEREC-System, MRT-Anlage, CT-Gerät) empfiehlt sich eine Einzelpositionsversicherung; Standard-Pauschalversicherungen haben oft Obergrenzen pro Schadensfall.

Ärzteversichert vergleicht Elektronikversicherungen für Arztpraxen und achtet auf vollständige Deckung aller medizintechnischen Geräte.

Wann gilt das nicht?

Praxen mit sehr geringem Gerätebestand können die Elektronikversicherung in einer umfassenden Inhaltsversicherung integrieren. Miet- oder Leasinggeräte sind häufig über den Eigentümer versichert; dies sollte vertraglich geprüft werden.

Quellen

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