Finanzplanung für Assistenzärzte kostet beim spezialisierten Berater 500 bis 2.000 Euro; die wichtigsten Prioritäten sind BU-Versicherung, Versorgungswerkeintritt und Abbau von BAföG-Schulden.

Assistenzärzte verdienen brutto 5.000 bis 7.000 Euro monatlich; nach Abzug von Steuern, Versorgungswerk (ca. 18 Prozent des Bruttogehalts) und Lebenshaltungskosten bleibt wenig für Altersvorsorge. Priorität 1: BU-Versicherung mit 2.000 bis 3.000 Euro Monatsrente (Kosten: 60 bis 150 Euro/Monat), da Prämien im jungen Alter am günstigsten sind.

Hintergrund

In der Assistenzarztzeit laufen finanzielle Weichen für den späteren Wohlstand: Die BU-Versicherung im Alter von 25 bis 35 Jahren ist um 30 bis 50 Prozent günstiger als mit 40 Jahren; jeder aufgeschobene Monat kostet dauerhaft mehr. Das ärztliche Versorgungswerk nimmt bereits 18 bis 20 Prozent des Bruttogehalts auf; freiwillige Zusatzbeiträge erhöhen die spätere Rente.

BAföG-Schulden sind zinsfrei (nach altem Recht) oder zinsgünstig; eine vorzeitige Rückzahlung bietet 25 Prozent Erlass bei Zahlung innerhalb von 4 Jahren. Studienabschlusskredite sollten vor großen Investitionen getilgt werden.

Ärzteversichert bietet Assistenzärzten ein strukturiertes Einstiegsgespräch, in dem die drei wichtigsten Sofortmaßnahmen für die finanzielle Zukunftssicherung identifiziert werden.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit Erbe oder eigenem Vermögen haben andere Prioritäten. Wer später in eine Klinikkarriere anstrebt (ohne Niederlassung), benötigt andere Schwerpunkte bei der Altersvorsorge.

Quellen

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