Finanzplanung für Oberärzte kostet 800 bis 2.500 Euro beim spezialisierten Berater und sollte die Themen BU-Absicherung, Vermögensaufbau und Steueroptimierung bei Einkommen von 100.000 bis 150.000 Euro brutto jährlich adressieren.
Oberärzte verdienen brutto 8.000 bis 12.000 Euro monatlich plus Liquidationsanteile und Bereitschaftsdienstvergütungen. Prioritäten: BU-Versicherung mit 4.000 bis 5.000 Euro Monatsrente, ETF-Sparplan ab 1.500 Euro monatlich und optimale Nutzung des Versorgungswerks. Steuersatz liegt typischerweise bei 42 Prozent.
Hintergrund
In der Oberarztphase verfügen Ärzte erstmals über nennenswerte Sparkapazitäten; die Weichen für den späteren Wohlstand werden jetzt gestellt. Wichtige Entscheidungen: Immobilienkauf (Eigenheim oder Kapitalanlage), Zusatzversorgung über freiwillige Versorgungswerke und steuerliche Gestaltung über Werbungskosten und Sonderausgaben.
Liquidationsanteile aus Chefarzt-Poolsystemen unterliegen der vollen Einkommensteuer und sollten durch legale Gestaltung (z. B. Investitionen, Altersvorsorgebeiträge) steueroptimiert werden. Ein Steuerberater mit Arzt-Expertise kostet 2.000 bis 4.000 Euro jährlich und spart oft ein Vielfaches.
Ärzteversichert begleitet Oberärzte beim Aufbau einer umfassenden Absicherungs- und Vermögensstrategie, die den Übergang in die Niederlassung oder Chefarztstelle vorbereitet.
Wann gilt das nicht?
Oberärzte im Beamtenverhältnis (Unikliniken) haben durch die Beamtenversorgung andere Prioritäten. Wer die Niederlassung plant, benötigt eine praxisgründungsspezifische Finanzplanung.
Quellen
- Bundesärztekammer
- Deutsche Rentenversicherung
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
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