Eine Hausratversicherung für Ärzte kostet je nach Wohnfläche, Ausstattung und Region zwischen 150 und 600 Euro jährlich, wobei hochwertige Kunstgegenstände oder beruflich genutzte Geräte zu Hause gesondert versichert werden müssen.

Für eine 120-Quadratmeter-Wohnung in einer Großstadt zahlen Ärzte durchschnittlich 250 bis 400 Euro jährlich. Wer teure Sammlungen, Musikinstrumente oder medizinische Geräte im Homeoffice hat, sollte Zusatzbausteine für Wertgegenstände ab 10.000 Euro Wert einschließen.

Hintergrund

Die Hausratversicherung schützt den gesamten Haushaltsinhalt gegen Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Sturm und Hagel. Der Beitrag richtet sich nach Versicherungssumme (typischerweise 650 bis 1.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche), Wohnort und Tarifmodul. Für Ärzte relevant sind vor allem: die Absicherung von Kunstgegenständen und Wertgegenständen (Standardpolicen decken Wertsachen bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme), der Einschluss von Homeoffice-Ausstattung sowie der Schutz für Fahrräder und E-Bikes (oft Zusatzbaustein, 50 bis 100 Euro jährlich). Beruflich genutzte Geräte (Telefonanlage, Laptop) können in der Hausratversicherung mitversichert sein, wenn die private Nutzung überwiegt; andernfalls empfiehlt sich eine Inhaltversicherung für die Praxis.

Ärzteversichert berät zu einer sinnvollen Kombination aus privater Hausrat- und Inhaltsversicherung für Praxisräume.

Wann gilt das nicht?

Praxiseinrichtung und medizinische Geräte in den Praxisräumen sind über die Hausratversicherung nicht gedeckt und müssen über eine separate Praxisinhaltsversicherung abgesichert werden. Schäden durch Überschwemmungen sind in der Standardpolice nicht enthalten und erfordern eine Elementarschadenversicherung.

Quellen

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